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Plagiarius 2013

01.03.13

Auszeichnung für Nachahmung eines Betonmischers von BRUDER Spielwaren anlässlich der Preisverleihung Plagiarius 2013


Am Freitag, den 15.02.2013 fand die feierliche Preisverleihung Plagiarius 2013 von der Aktion Plagiarius e.V. im Congress Center der Messe Frankfurt in Frankfurt am Main statt.

Die Jury, die jedes Jahr aus Vertretern der unterschiedlichsten Bereiche wie z. B. Design, Gewerblicher Rechtsschutz, Wirtschaft, Fachverbände, neu zusammengestellt wird, befand, dass der Spielzeug-Betonmischer mit der Bezeichnung „Construction Vehicle Series Scale Model Replica“ angeboten von der Fa. HM Studio in Tschechien jedoch „Made in China“ dem Spielzeug-Betonmischer MB Actros von BRUDER Spielwaren so stark ähnelt, dass sie hierfür eine von fünf Auszeichnungen verlieh. Es wurden unter anderem das Logo von BRUDER Spielwaren in seiner bildlichen Gestaltung, der Schriftzug „Actros“ sowie die gesamte farbliche Gestaltung nachgemacht. Darüber hinaus wurden viele BRUDER-typische Eigenheiten, wie der signifikante rote Wassertank mit Handkurbel zum Drehen der Mischtrommel und der Fahrzeugunterbau 1:1 übernommen.

Links im Vordergrund das BRUDER Original , rechts die dreiste Nachahmung, die eine Auszeichnung erhielt:





Der von Prof. Dr. Rido Busse im Jahr 1978 ins Leben gerufene Negativpreis wird an die dreistesten Plagiatoren verliehen. Symbol ist der schwarze Zwerg mit der goldenen Nase - die goldene Nase, die sich Plagiatoren auf Kosten der Unternehmen, die in Innovationen investieren, verdienen.

Mit der Beteiligung an der Aktion Plagiarius möchte BRUDER Spielwaren die Öffentlichkeit auf das Problem mit Billigkopien aufmerksam  machen und die Verbraucher sensibilisieren, beim Kauf von Spielwaren auf Qualität zu achten.

Ziel des konsequenten Handelns ist es auch, Fälschern, die sich die Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie für Marketing sparen, das Handwerk zu legen. Auch drängt sich die Frage nach der Spielzeugsicherheit auf, denn oftmals werden bei den Kopien billige Materialien verwendet, was eine deutlich schlechtere Qualität zur Folge hat. Der Käufer hat am vermeintlichen Schnäppchen nicht lange Freude und es liegt nahe, dass Original und Fälschung verwechselt werden, so dass beim Originalhersteller eine Rufschädigung die Folge sein kann. Der wirtschaftliche Schaden ist enorm und hat den Verlust von Arbeitsplätzen zur Folge. Nach einer Studie von Ernst & Young von Ende 2012 liegt der Schaden allein für die deutsche Industrie bei 50 Milliarden Euro pro Jahr, Tendenz steigend. Die Studie zeigt aber auch, dass Aufklärung über Plagiarismus dazu beiträgt, den Kauf von Fälschungen zu reduzieren.

Weitere Links zum Thema Plagiate:
www.plagiarius.com
www.simpleshow.com



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