1926 | Firmengründung als 1-Mann-Unternehmen von dem damalig arbeitsuchenden Paul Bruder; er produzierte in mühseliger Handarbeit Messingstimmen mittels einer kleinen Handpresse. Diese Messingstimmen lieferte er an Spielzeugtrompeten-Hersteller.
Bild 1 Handpresse, mit der alles begann Bild 2 Messingstimmen , die zu Beginn als Zulieferprodukt für die Spielzeug-Trompetenhersteller hergestellt wurden |
1939 | Unterbrechung der unternehmerischen Tätigkeit durch den zweiten Weltkrieg |
1948 | Fortführung des Kleinunternehmens |
1950 | Heinz Bruder trat nach seinem Berufsabschluß als Werkzeugmacher in den elterlichen Betrieb ein und setzte die Tradition in der 2. Generation fort. |
1954 | Heinz Bruder legte seine Meisterprüfung als Werkzeugmacher ab. Er sah schon damals seinen Weg in der Suche nach neuen Ideen. |
1958 | Zukauf einer kleinen gebrauchten Handspritzgußmaschine; Umstellung des Betriebes auf Kunststofffertigung - dadurch Änderung der Struktur des Betriebes; der Werkstattraum von 60 qm war nicht mehr ausreichend. Papphülsen wurden durch Kunststoffhülsen, die automatisch gefertigt werden konnten, ersetzt. Die Einführung einer neuen Fertigungstechnologie durch Heinz Bruder führte zu ersten Schutzrechten für Stimmen und Kleinspielwaren.
Bild 3 Katalog mit Kunststoff-Stimmenröhrchen, die die Spielzeugindustrie in Quietschtiere und-puppen einarbeitete
Bild 4 Nach und nach entstanden eigene Ideen – hier eine kleine Auswahl der damals gefertigten Artikel in der Größe bis zu ca. 10 cm, die zum Befüllen von Wundertüten und in der Süßwarenindustrie verwendet wurden
Bild 5 Wohn- und Fabrikhaus in der Würzburger Str.
|
1960 | Erstellung eines Fabrikationsgebäudes mit eigenem Formenbau an der Würzburger Str. in Fürth
Bild 6 Der Firmengründer Paul Bruder in seiner Werkstatt, 1960 |
1965 | Übernahme des elterlichen Betriebes durch Heinz Bruder. Zum weiteren Aufbau des Unternehmens in den 60er Jahren haben Kleinartikel, wie zum Beispiel die Knallpistole, die sich nur aus drei Teilen und einem Gummiring zusammensetzt und einwandfrei funktioniert und preisgünstig ist, entscheidend beigetragen. Wichtigste Abnehmer der Kleinartikel sind Unternehmen aus der Süßwarenindustrie. |
1966 | Erweiterung des Unternehmens durch ein weiteres Produktionsgebäude, welches das Produktionsgebäude aus dem Jahr 1960 in der Größe übertraf. Bild 7
|
1968 | Um die Nachfrage befriedigen zu können, wird seit diesem Jahr in der Spritzerei größtenteils in 3 Schichten gearbeitet |
1975 | Im Februar zum ersten Mal an der Spielwarenmesse in Nürnberg ausgestellt. |
| Bedingt durch das kontinuierliche Wachstum, Bau einer Lager- und Versandhalle in der Bernbacher Straße, die ca. 2 km von der Verwaltung in der Würzburger Str. in Fürth-Burgfarrnbach entfernt ist.
Bild 8 Entstehung der Versandhalle, Bernbacher Str. , Fürth |